"hier bellt Otto"

Otto

Otto

Otto

Otto kam am 04.05.07 nach dreimonatigen Aufenthalt in einer Perrera in Südspanien als Nr. L26 auf dem Flughafen in  Frankfurt an.
Wir wußten, daß Otto einen Gewebetumor hat, was jedoch bei unseren Boxern öfter mal vorkommt und von dem dortigen Tierarzt als operabel deklariert wurde.

Was sich jedoch im nachhinein als absoluter Irrtum herausstellte.

Der Schock kam als wir Otto aus der Flugbox herausholten, er hatte einen riesigen offenen Tumor an der Bauchseite und mehrere offene
Stellen an den Beinen. Wir brachten dann Otto zu unserer Pflegestelle und konnten in dieser Nacht nichts weiter für ihn tun.

Otto1

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Otto3

Der Tierarzt der Pflegestelle bestätigte dann unseren schrecklichen Verdacht. Krebs mit Metastasen in den Beinen.
Wie lange Otto noch lebt, wissen wir nicht, aber er wird nicht wie vorgesehen als Nr. L26 in einer Perrera in Spanien sterben.
Er hat die Perrera in Cadiz, die man auch das Auschwitz von Spanien nennt, über drei Monate lang erdulden müssen,
so dass es keiner von uns, inklusive des behandelten Arztes hier in Deutschland, fertig bringt ihn jetzt sofort einzuschläfern.

Nach Absprache mit dem Arzt und der liebevollen Pflegestelle in der Pfalz haben wir entschieden unseren Otto so lange
schmerzfrei am Leben zu lassen, wie es verantwortbar ist. Es können zwar nur Wochen, vielleicht auch noch ein paar wunderbare Monate
für Otto werden. Wie lange es gehen wird kann niemand sagen. Die Medikamente die Otto benötigt, sind nicht gerade billig
und wir wollen nicht an Otto und seinem Wohlbefinden sparen.

Deshalb sind wir auf Ihre Spenden oder auch auf Patenschaften angewiesen.

Nachtrag 10.06.2007

Am 02. Juni haben wir in einer sehr aufwendigen und schwierigen Operation den aufgebrochenen Tumor entfernt.
Nach anfänglichen Heilungsschwierigkeiten sieht es jetzt aber doch ganz gut aus für Otto und wir hoffen, dass der Tumor nicht
nachwachsen wird. Ob der Tumor bösartig war, wird gerade untersucht. Wir hoffen und wünschen jedoch Otto dass er, falls er bösartig war,
noch nicht gestreut hat. Dies wird sich in den nächsten Wochen/Monaten zeigen.

Otto-OPOtto-OP1

Nachtrag  11.07.2007

Otto mußte am 03.07.2007 erneut operiert werden. Es hatten sich neue Geschwüre gebildet.
Die pathologische Untersuchung bracht uns dann das eindeutige Ergebnis, das wir schon länger befürchtet hatten
- Hautkrebs in besonders agressiver Art. Wir hoffen, daß wir bei dieser OP
das komplette Karzinom entfernen konnten und daß sich keine neuen Tumore bilden.
Otto selbst geht es prima, er genießt das leben und ist nur glücklich und lieb!
Am glücklichsten aber ist er, wenn er mittendrin zwischen allen anderen liegen kann.

Neues vom 08.08.2007

Einige Teilnehmer vom Boxerbandeforum haben Otto ein so tolles Überlebenspaket geschickt.
 Und Ottolein findet es natürlich mehr als genial, wenn er sich aus der Kiste was aussuchen darf.
Er konnte und kann es kaum fassen, dass das alles für ihn ist.
Und nun schwebt Otto auf Wolke 7 - nachdem das Fressen ja sein ein und alles ist.
Allerdings bedauert er es sehr, dass er immer nur ein paar Leckerchen pro Tag zugeteilt bekommt
und nicht selber aus dem Vollen schöpfen kann.

Otto sagt hiermit " Danke" an all die Spender vom Boxerbandeforum!


Neues vom 13.04.08


Nachdem wir Ottos Tumor im Herbst 2007 erneut operieren mußten und das Ergebnis
wieder so niederschmetternd war,
hatten wir nur noch 2 Möglichkeiten zur Auswahl. Entweder
nochmals eine OP mit  Amputation mit anschließender Strahlenbehandlung
und Chemotherapie
oder aber Alternativmedizin. Nach langem Überlegen und Rücksprache mit mehreren Tierärzten
haben wir uns
 für die sanftere Methode, also die Alternativmedizin, entschieden.
Wir waren der Meinung Otto soll nicht leiden. Lieber noch ein paar

schöne Monate in Würde mit Lebensqualität und ohne Schmerzen.
Die Ärzte meinten dann, dass Otto noch maximal 2-3 Monate Leben würde.

 
Es gibt ja unendlich viele Therapiemöglichkeiten alternativ, wir aber haben uns für drei Varianten 
entschieden.  Otto bekommt bittere Aprikosenkerne, Weihrauch und einen Indianertrank aus Canada. 
Dazu bekommt er dann noch ein Antibiotikum, damit sich keine Entzündung in die offenen Stellen 
kommt und ein Schmerzmittel für alle Fälle. Es ist nicht jeder Tag gleich gut bei ihm,  
es ist wie bei allen Krebspatienten immer ein auf und ab. Mittlerweile ist es bereits April 2008 
und Otto lebt immer noch und freut sich jeden Tag aufs Neue. Es sieht sogar fast so aus,
als würde das Krebsgeschwür zurzeit nicht wachsen. Otto hat einen gesegneten
Appetit, geht gerne mit den anderen Hunden Gassi oder in den Garten und fühlt sich im Kreise seiner 
Pflegefamilie so richtig hundewohl. Wir alle hoffen, dass wir diesen Zustand von Otto noch sehr lange
so halten oder gar verbessern, das wäre unser Wunschtraum. Denn uns allen einschließlich der 
behandelnden Tierärzte, ist dieser charmante Junge mit seiner lieben Art ans Herz gewachsen 
und wir alle hoffen auf ein kleines Wunder.

Anbei ein paar Bilder, bei denen man Otto bei seinen Lieblingsbeschäftigungen
 – schlafen und schmusen – sieht.

         

Otto hat am 26.08.08 seinen Kampf gegen den Krebs verloren. Es ging ihm die letzten Wochen schon nicht mehr richtig gut. Otto baute rapide ab, das Futter schmeckte ihm nicht mehr und man konnte sehen, wie ihn seine Kraft gegen den Krebs zu kämpfen verliess. Er hat so gekämpft damit er leben kann und am Ende doch verloren. Schweren Herzens haben wir Otto dann am 26. über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Es fiel uns allen sehr schwer und wir vermissen Otto sehr. Weil er eben einen liebenswerten und umwerfenden Charme hatte. Er war der Liebling der ganzen Boxer Notrufzentrale.
 
Für Otto war es bestimmt die glücklichste Zeit in seinem kurzen Hundeleben.

An dieser Stelle möchten wir uns bei all denen bedanken, die mit uns mitgefühlt und sich für Otto interessiert haben und die durch Ihre finanzielle Unterstützung Otto´s Therapie ermöglicht haben. Unser spezieller Dank geht an Otto´s Patin, die ihn die ganze Zeit über regelmäßig finanziell unterstützt hat.

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